Auch beim gemeinnützigen Verein Schach-Ritter Mattersburg lernen die Kinder also schon durch Einhaltung der Statuten weit mehr als nur Schach spielen. I.d.R. freuen sich Eltern teilnehmender Kinder, dass es neben der Spaßgesellschaft auch Vereine gibt, welche diese Werte bei den Kindern zusätzlich stärken, manche sehen aber die in Statuten verankerten sinnvollen selbstlosen Handlungen als "Einmischung ins Privatleben", regen sich darüber auf, wenn ihr Kind beim Training nicht stören soll oder bei einem Mannschaftsbewerb die Mannschaftskollegen nicht in Stich lassen soll.
Selbstverständlich werden bei Sonderfällen individuelle Ausnahmen gemacht, schließlich ist ja die Vereinsführung für sinnvolles Handeln da, aber wollen Kinder oder deren Eltern den Statuten widerstreben, wird dies auch bei reichen und einflussreichen Eltern nicht erlaubt, mögen sie auch noch so über den Verein oder den Präsidenten herziehen!! Die Statuten sind der Vereinswille, und nicht der abweichende Wille von Einzelnen - und das ist sehr gut so!
Denn bei den Schach-Rittern bringt gerade die Gemeinschaft die größten Erfolge für die einzelnen Kinder, wobei den so großen schachlichen Erfolgen i.d.R. der Kampf gegen innere Schwächen wie Ungeduld, zu impulsives Handeln, Respektlosigkeit, Egoismus statt Teamfähigkeit, Unkonzentriertheit, oberflächliches statt nachhaltig sinnvolles Denken, etc., vorausgeht.
Der große Andrang bei den Schach-Rittern zeigt, dass immer mehr Eltern es zu schätzen wissen, dass der Verein mit dazu beiträgt, die Kinder entsprechend zu fördern. Und das Schönste: Fast alle Kinder fühlen sich in einer Gemeinschaft, in der auch Grenzen gesetzt werden, viel wohler!
Der heurige Schwerpunkt lautet: "Wir sind Freunde!"
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