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| Der rasante Aufstieg |
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| 1. und 2. Jahr |
| Viel Arbeit beim Strukturaufbau und Gestaltung des Trainingsprogramms |
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Vor ein paar Jahren sah es mit dem Jugendschach
im Bezirk Mattersburg triste aus, so waren nur 2 Jugendliche in
allen Vereinen zusammen angemeldet.
Im Herbst 2005 begann Gerald Berghöfer
in ein paar Schulen im Bezirk Mattersburg mit Schachtraining.
Es zeigte sich, dass es gar nicht so wenige Eltern freute, in dieser
oberflächlichen Zeit ihrem Kind eine Ausbildung im Denksport
Schach geben zu können. Schließlich belegen Studien,
dass man durch regelmäßiges Schachtraining einiges fürs Leben profitiert.
Eine Lücke wurde gefüllt,
und sowohl Angebot, als auch Nachfrage wuchsen in den folgenden Jahren.
Vom Trainer wurde nicht nur das für Kinder und Jugendliche passende
Trainingsprogramm mit großem Aufwand
gewissenhaft erarbeitet, sondern es
war auch eine Menge organisatorischer Aufwand nötig,
ein derartiges Angebot auf die Beine zu stellen.
Kinder lernten vieles besser zu verstehen, was für die meisten
Erwachsenen selbstverständlich und wichtig ist:
wie man mit Niederlagen richtig umgeht,
dass es einen Zusammenhang zwischen Üben und Erfolg gibt,
dass der erstbeste Gedanke meist nicht so gut ist,
was es heisst, sich zu konzentrieren,
dass das Klima in der Gruppe wichtig ist, und jeder seinen Teil dazu beitragen muss,
und vieles mehr. Von mehreren Eltern kamen positive Rückmeldungen,
dass ihren Kindern das Schachtraining gut tue und dass
sie vorteilhaften Auswirkungen auch zu Hause und in der Schule spürten.
Auch das schachliche Können steigerte sich
durch gezieltes Training, sowie Engagement jener Kinder, die mind. 2x pro Woche das Training
in Anspruch nahmen, rasant.
Die Anzahl schwerer Fehler nahm durch die Konzentrationsfähigkeit
überdurchschnittlich ab, das "Denken vor dem Handeln", wozu auch Zurückhaltung erforderlich ist,
wurde hingegen gesteigert. Als Auswirkung wurden zahlreiche Erfolge verzeichnet,
ja, die Kräfteverhältnisse im Burgenland wurden im Volksschulalter in kurzer
Zeit auf den Kopf gestellt! |
| Im dritten Jahr noch mehr Quantität und Qualität! |
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| 3. Jahr |
| Raoul wird bester U8-Spieler Österreichs! |
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Im dritten Jahr kamen bereits über 70 Kinder zu regelmäßigem Training, Co-Trainerin Valentina wurde
engagiert, wobei sie vor allem auch ein Mädchenprojekt stützte, wodurch bei der Landesmeisterschaft 9 Mädchen von uns
teilnahmen! Persönliche Verbesserungen gab es in diesem Jahr unzählige, eigentlich
bei so ziemlich jedem Kind, das ernsthaft mitmachte!
Auch die Resultate waren unglaublich:
Rekordvorsprung bei der Bgld. U10-Mannschaftsmeisterschaft, über 7 Medaillen bei
der Jungendlandesmeisterschaft, bishin zum 2. Platz (punktegleich mit der Siegermannschaft) beim Bundesfinale der Volksschulen
durch fünf unserer Schützlinge, die für die VS Mattersburg antraten.
Der größte Erfolg wurde aber am Wochenende darauf
erreicht, als bei der U8-Staatsmeisterschaft Raoul Wograndl
über sieben Runden immer wieder gut eingestimmt die Konzentration behielt
und dadurch den Staatsmeistertitel holte!
Lukas Gludovatz wurde
bei BU10 hervorragender Dritter und Bianca Haiden komplettierte das tolle Wochendende mit dem 5. Rang bei MU8. |
| Nicht nur schachliche Fertigkeiten... |
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| Werte sind wichtig |
| "Schach ist ein Kampf gegen die eigenen Schwächen" |
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Die Verbesserungen sind allerdings nur durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren möglich. Neben dem sicher
sehr zielgerichteten Training haben die Kinder ein gewisses Maß an Disziplin einzuhalten,
damit die wichtige Gruppendynamik nicht gestört wird. Eltern und Trainer müssen an einem Strang ziehen,
und den Kindern ein Umfeld bieten, bei dem sie sich gerne mit Denkarbeit beschäftigen,
Teamfähigkeit entwickeln
und kreativ entfalten können.
Noch eine Besonderheit bei uns: Eltern, die ihre Kinder aus egoistischen Motiven
zu uns schicken, nur damit sie andere leichter besiegen
können und damit angeben, werden von uns nicht durch Fortgeschrittenentraining unterstützt.
Teamfähigkeit wird großgeschrieben, denn Schach ist nur scheinbar ein Einzelsport! In
jede Partie fließen die durch Trainer und Trainingspartner erlangten Fähigkeiten
und Fertigkeiten mit ein.
Zu einem guten Training gehört selbstverständlich auch Mentales Training. Derartiges regelmäßiges Training
verhilft den Kindern auch zu Eigenschaften und Fähigkeiten, die fürs Leben wertvoll sind (Artikel "Hilfe fürs Leben"),
und dies ist noch viel wichtiger als die schachlichen Erfolge! |
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