Info-Brief vom 13.12.2006

vom Jugendreferenten Gerald Berghöfer

Liebe Eltern, liebe Jugendbetreuer!

Der Jugendbereich wurde mir sowohl bezüglich Quantität, als auch Qualität - bis auf wenige Ausnahmen - in einem landesweit stark unterdurchschnittlichem Zustand übergeben, was zeigt, dass die Arbeit des Schach-Jugendreferenten im Burgenland nicht gerade leicht ist.
Nun wurde ich gebeten, den Jugendreferenten zu übernehmen, und möchte Euch mitteilen, wodurch die Kinder und Jugendlichen nun besser gefördert werden sollen. Neuerungen bewirken natürlich auch Widerstand, doch sollten die Kritiker (die sich bitte zuerst konstruktiv direkt an den zuständigen Jugendreferenten, also mich, wenden sollten, denn ich bin an einer Zusammenarbeit interessiert) m.E. nicht zu sehr am nachweislich schlechten Status Quo festhalten wollen, und mein Konzept stattdessen zumindest nicht blockieren, sondern an den mittelfristigen Auswirkungen bezüglich Quantität der Anmeldungen und Qualität beim Abschneiden bei bundesweiten Vergleichskämpfen ab 2008 messen, wobei vielleicht auch schon 2007 erste Verbesserungen erkennbar sein sollten.

An den sich unglaublich rasch verbessernden Schach-Rittern, und vor allem an ihrer Freude zu trainieren, und gerne an Turnieren teilzunehmen, konnte man sehen, dass mit neuen Konzepten noch mehr Jugendunterstützung möglich ist, als bisher angenommen, und deshalb bitte ich um volle Unterstützung, dass nun alle Kinder und Jugendlichen des Burgenlandes vom neuen Konzept auch profitieren können und es mit dem bgld. Jugendschach aufwärts geht.
Natürlich wird auch weiterhin von einzelnen Vereinen für seine eigenen Kids noch bessere Arbeit geleistet werden, als der BSV Unterstützung geben kann, doch das Niveau und die Quantität werden durch die neuen Rahmenbedingungen zusätzlich gefördert - mit positiver Rückwirkung auf die Besten und das Schach insgesamt. Also bitte unterstützt dieses landesweite Miteinander, auch wenn der eine oder andere von Euch (bisher) lieber sein eigenes regionales Süppchen kochen möchte, wie ich in den letzten Wochen leidvoll hinnehmen musste. Natürlich sind auch Vorschläge gerne gesehen, und etliche, etwa vom Vater zweier gut spielender Töchter, wurden auch schon integriert, so wie auch zum Konzept passende Einführungen meiner Vorgänger gerne übernommen wurden. Allerdings bitte ich um Rücksichtnahme, dass von 100 Leuten alle den Jugendbereich anders handhaben würden, und zu viele Köche den Brei verderben, also unmöglich alle Vorschläge aufgenommen werden können - letztlich kann ich es also nicht allen recht machen, weswegen von jedem auch "Zurückstecken" ohne Grimm erforderlich sein kann. Wer das folgende Konzept offenen Herzens aufnimmt, wird hoffentlich meine ehrliche Intuition bemerken, und wer konstruktiv mitwirken möchte, ist herzlich willkommen.

Jugendförderung: Wettkämpfe und Training

Gemäß den Statuten des BSV obliegt mir also die verantwortungsvolle Aufgabe der Förderung des Jugendbereiches, wobei durch den gemeinsam abzustimmenden Terminkalender zuerst die Wettkampf-Arten samt Terminen anstanden und danach, vor allem durch Beendigung des Vertrages von Schneider-Zinner die neuen Förderungen im Trainingsbereich abgestimmt werden sollten.

Ein Miteinander: Fragebogen an die Vereine

Um einen Überblick zu bekommen, wer im Jugendbereich mit dem BSV zusammenzuarbeiten möchte, und welche Unterstützung brauchen könnte, wurde von mir ein Fragebogen bezüglich Ansprechpartner, Interesse an der Ausrichtung von BSV-Jugendveranstaltungen und Trainingsbedingungen erstellt, der auf der BSV-Homepage veröffentlicht ist, und schönerweise von fast jedem Verein, der Jugendarbeit leistet, schriftlich oder mündlich beantwortet wurde, etwa von den in der Jugendliga teilnehmenden Purbach-Donnerskirchen, Neufeld-Steinbrunn, Hornstein, Sieggraben, SV Burgenland, Schach-Ritter Mattersburg und tw. von Oggau. Ausserdem wurden konstruktive Gespräche mit Lackenbach und Oberwart geführt.

Andererseits kam vom abgewählten Jugendreferenten Achs leider keine Rückmeldung und er veranstaltete im Herbst eigene Turniere mit Sponsoren, während bei der BSV-Jugendliga nur wenige seiner Schützlinge teilnahmen. Vom jugendstarken Stegersbach kam leider auch wenig, ab dem Sommer hat der Jungendbetreuer mehr Zeit, wie er ankündigte.

Weiters führte ich mit mehreren Eltern und Jugendbetreuern bereits Gespräche, so dass die Zusammenarbeit bereits, bis auf wenige Ausnahmen, klappt. Dankeschön, vor allem auch im Namen der Kinder!

Vereine, die den Fragebogen noch nicht ausgefüllt haben, und mit dem BSV bezüglich Jugend zusammenarbeiten möchten, mögen dies bitte noch tun und an mich übermitteln.

Unklare Kompetenzen innerhalb des BSV wurden in der letzten Vorstandssitzung besprochen, so dass auch diesbezüglich der Jugendreferent, der viel Zeit für seine ehrenamtliche Arbeit aufwendet, die in den Statuten festgelegten Rechte und Pflichten einfacher wahrnehmen kann.

Spezielle Gegebenheiten im Burgenland

Massive Quantitätsprobleme in einzelnen Bereichen: Da es im Burgenland spezielle Verhältnisse bei der geringen Anzahl von Mädchen, aber auch Burschen, unter den älteren Jugendlichen gibt, weiters das Nord-Süd-Gefälle stark ausgeprägt ist, sind unterschiedliche Modi bei Wettkämpfen nötig, um die Jugend nicht auf niedrigem Niveau zu vereinheitlichen, sondern in den entsprechenden Bereichen spezieller fördern zu können.

Qualitätsprobleme vor allem bei den Jungs: Bei den BLMM 2006 erzielten alle Jungs unterdurchschnittliche Ergebnisse, die bisherige Förderung, die meist erst mit 13 Jahren oder später einsetzte, verpufft trotz sicherlich guter Arbeit des Trainers zu sehr, es muss bereits bei U8/U10, und tw. noch früher angesetzt werden.

Landesmeisterschaft 2007 der Jungs U8-U14

Der Jänner-Termin war für die Jüngsten zu früh, um sinnvoll die Teilnehmer für die Staatsmeisterschaften zu ermitteln, da viele talentierte U8-Kinder erst zu Schulbeginn mit gezielterem Training beginnen, aber dann rasch die länger spielenden, eventuell nicht ganz so begabten Kinder überholen. Dabei spielen 2-3 Monate zusätzliche Aufholzeit eine wesentliche Rolle, deshalb wurde die JLM ähnlich wie in der Stmk. relativ knapp an die Staatsmeisterschaft angelehnt. Ausserdem sollten zuerst noch Schulturniere und Bezirksmeisterschaften stattfinden, um weiteren interessierten Kindern den Weg zum sinnvollen Schachsport zu erleichtern.

Neu ist auch der Modus. Zwar hatte der bisherige einheitliche Modus auch einiges für sich, doch bin ich, wie oben erwähnt, der Überzeugung, dass für eine Qualitätssteigerung speziellere Förderung nötig ist. Die Landesmeisterschaft 2007 findet deshalb für Burschen U8 bis U14 für die jeweils besten 7 pro Alterskategorie in einem Rundenturnier geschlossen statt. Wenngleich auch ein Rundenturnier, wie alle Modi, Nachteile hat, ist es die wahrscheinlichst fairste Methode, den Landesmeister zu ermitteln. Durch 6 schwere Partien (bei Schweizer System gibt es auch schwächere Gegner) und längere Bedenkzeit (bisher war die LM-Qualifikation ein Aktivschachturnier, welches die Schnellspieler bevorzugte) findet zumindest bei Jungs bis U14 eine Annäherung an die schwierigen Staatsmeisterschaften statt.

Somit wurde einiges getan, dass das Burgenland durch die stärksten Spieler vertreten wird, und auch, dass diese durch schwierige und vielseitige Vorkämpfe besser gerüstet sind.

Die geschlosse Landesmeisterschaft BU8 bis BU14 ist für 9. bis 11. März geplant. Veranstaltungsort wird noch abgestimmt.

Der am weitesten anzureisende Junge jeder Altersklasse U8/U10/U12/U14 ist am 9. März spielfrei und muss nur am Samstag und am Sonntag spielen.

Qualifikation zur Landesmeisterschaft 2007 der Jungs U8-U14

Als weiterer Vorteil erweist sich die Qualifikationsprozedur, wodurch die Kinder bei mehr Turnieren teilnehmen sollen, was ihnen ebenfalls zur Spielstärkesteigerung nutzt. Nur einmal im Jahr bei der LM dabei zu sein, wäre für die schachliche Entwicklung eindeutig zu wenig.

Das frühere einheitliche Schnellschach-Qualifikation bei nur einem Turnier war zwar einfach zu verstehen, doch konnten sich erstens nur 4 Spieler fürs Semifinale qualifizieren, zweitens wurden die Schnellschachspieler bevorzugt, während bei den Staatsmeisterschaften dann die guten Langzeitspieler teilnehmen sollten, und drittens hatte jeder nur an einem Tag die Qualifikations-Chance. Ausserdem war die Ermittlung der Sieger in Kategorien mit keinem, einem oder nur wenigen Teilnehmern ebenfalls besorgniserregend.

Die neuen Qualifikationskriterien liegen schon seit einigen Monaten auf der BSV-Homepage: http://www.bchess.at/jlm_qualkrit_07.htm

In der stattgefundenden "Jugendliga neu" (Herbst 2006) haben sich folgende jahrgangsbeste Jungs qualifiziert und eine Urkunde erhalten:

Wer noch nicht qualifiziert ist, keine Bange - damit sind erst 2 (bzw. 1 bei U8) von je 7 Plätzen vergeben, während früher an nur einem Tag alle (früher nur 4) Plätze vergeben gewesen wären. Also warten weitere Chancen!

Weitere sportliche Herausforderungen samt Qualifikationsmöglichkeiten bieten sich

Ich hätte gerne ein weiteres abgestimmtes Qualifikationsturnier gehabt, dafür meldete sich neben den Schach-Rittern Mattersburg und den Ausrichtern der Bezirksmeisterschaften aber niemand. So sind entsprechend mehr Qualifikationsplätze beim Mattersburger Open zu ergattern, wiederum entsprechend der schon lange festgelegten Qualifikationskriterien, bei denen vorab auch der eventuelle Ausfall eines zweiten Turnieres berücksichtigt wurde.

Da es beim Int. Vöslauer Schach-Ritter Jugendopen in Mattersburg attraktive Spielpartner auch von ausserhalb des Burgenlandes anreisen (und auch noch viele Preise zu gewinnen sind), ist die Teilnahme ohnehin zu empfehlen.

Bei diesem Open qualifiziert sich die besten 2 burgenl. Jungs in den Kategorien U10, U12 und U14, sowie die besten drei bgld. Jungs bei U8. Ausserdem könnten durch Nachrücken (siehe unten) auch noch die Drittplatzierten bei U10-U14, und die Viertplatzierten bei U8 zum Zuge kommen.

Noch eine Chance, auch für "regionale Helden", stellen die Bezirksmeisterschaften dar. Je ein Spieler pro zwei Bezirke (NS/EI+Mannersdorf, MA/OP, OW/GS+JE) qualifiziert sich, also insgesamt 3 pro Alterskategorie.

Da sich vorr. der eine oder andere Spieler mehrfach qualifiziert (oder auch ein qualifizierter Spieler ausfallen kann), kann man auch durch "Nachrutschen" dabei sein, ohne einen der angegebenen Spitzenplätze erreicht zu haben. Die freien Plätze werden lt. Qualifikationskriterien aufgefüllt.

Service: Ich hab mir schon vorab die Mühe gemacht, und zusammengesucht, wer derzeit nachrücken würde, was ich Euch gerne weitergebe:

Anmerkung: Da sich mehrere ELO-lose Spieler von der ELO-Stärke her nicht unterscheiden, greifen die Punkte 4-6 bei den Jüngsten möglicherweise zu wenig. Wahrscheinlich werden zwar ohnehin nicht so viele Kinder nachrücken, falls aber doch, dann möchte ich nun (wiederum schon einige Zeit vor dem Turnier) kundtun, dass der noch nicht qualifizierte Bezirksmeister des Bezirkes mit den meisten Teilnehmern in dieser Kategorie bevorzugt wird, dann der Bezirksmeister des Bezirkes mit den zweitmeisten Teilnehmern.
Eine ELO-Zahl von 1200 durch ELO-gewertete Partien zählt dann als 1200, während Kinder mit noch keiner ELO-Zahl mit 0 gewertet sind. Dies aufgrund von mehr Turnierpraxis.

Bezirksmeisterschaften als Brücke

Ziel der Bezirksmeisterschaften ist einerseits eine Steigerung der Quantität - durch Streuung auf drei Locations im langgezogenen Burgenland gibt es ein bedeutendes Turnier in der Nähe der Wohnorte der Kinder.

Das ideale Einsteigerturnier! Über Schulturniere (in Vereinbarung mit dem Schulschachreferenten Werner Salamon) möchte ich auch im Süden weitere Schüler zu den Bezirksmeisterschaften bringen, wodurch die Interessierten auch aufs Vereinsschach aufmerksam gemacht werden.

Weiters dient die Bezirksmeisterschaft (und die Schulmeisterschaften) dazu, dass auch in "schwächeren" Bezirken in den Lokalmedien über Jugendschach berichtet wird, und ev. sogar kleine regionale Stars aufgebaut werden, über die öfter berichtet wird.

Und drittens dienen die Bezirksmeisterschaften dazu, sich für die Landesmeisterschaft (Jungs U8-U14) qualifizieren zu können, wobei durch die regionale Trennung bewußt neben den anderen Qualifikationsmöglichkeiten somit auch für schwächere Regionen eine Qualifikationsmöglichkeit geschaffen wurde, um diese zu fördern. Unter den sieben Teilnehmern sollte zumindest einer aus jeder der drei Hauptregionen sein.

Der aktuelle Stand der Ausschreibung zu den Bezirksmeisterschaften

JLM Burschen U16-U18, Mädchen U8-U12, U14-U18

Der aktuelle Stand der weiteren BSV-Jugendturniere, samt Infos, ist hier ersichtlich.
Spätestes ein Monat vor der Veranstaltung sollte i.d.R. die detaillierte Ausschreibung fertig sein.


Mit der Hoffnung, die Kinder des Landes im Schach (mit allen seinen Vorteilen) möglichst gut zu fördern,

Gerald Berghöfer
BSV-Jugendreferent
Tel. 0699/11917885
e-mail: g.berghoefer@softsurf.com

Wer ein Anliegen hat - bitte mir einfach mitteilen!


Update: Qualifikation zur JLM

... nach dem Schach-Ritter Jugendopen

In der stattgefundenden "Jugendliga neu" (Herbst 2006) und beim "Schach-Ritter Jugendopen" (Jan 2007) haben sich folgende Jungs für die geschlossene JLM qualifiziert und eine Urkunde erhalten:

  • Lukas Kleinl (Union Raiba Oggau), Florian Züger (Hornstein), Sebastian Müller (Stegersbach) für U14
  • Jakob Sauer (Schach-Ritter Mattersburg), Patrick Gmasz (Purbach-Donnerskirchen), Johannes Haider (Neusiedl) und Andreas Steiner (Raiba Gols) für U12
  • Lukas Gludovatz (2x qualifiziert) und Maximilian Fischer (2x qualifiziert) (beide Schach-Ritter Mattersburg) für U10
  • Nikola Zeljkovic, Herbert Dienbauer, Raoul Wograndl, Julian Tritremmel (alle Schach-Ritter Mattersburg) für U8

    Die meisten Favoriten haben sich also bereits sportlich qualifiziert, während ein paar weitere Mitfavoriten die Chance nicht nutzten, bei den für ihre Entwicklung wichtigen Turnieren "Jugendliga neu" und "Schach-Ritter Jugendopen" teilzunehmen.

    Nun kann sich über die Bezirksmeisterschaften noch je ein Regionalheld (NE/EI, MA/OP, OW/GS) pro Altersklasse qualifizieren, und da zu erwarten ist, dass sich dabei einige bereits qualifizierte nochmals qualifizieren (in U10 bereits jetzt 2x geschehen), wird das Nachrücken wichtig (auch im U14-Bereich rückt einer fix nach).

    Die derzeitige Warteliste lt. Qualifikationskriterien:

    1. Bestplatzierter noch nicht qualifizierter Spieler bei der Aktivschach-LM 2006:

  • für U14 die Besten der Jg. 93,94: Dopler Felix, Kummer Markus, Göbl Adam, Koller Rene,...
  • für U12 die Besten der Jg. 95,96: Gmasz Patrick (bereits qualifiziert), Sauer Jakob (bereits qualifiziert), Bürger Mario, Schamberger Maximilian, Steiner Andreas (bereits qualifiziert), Görbicz Christoph,...
  • für U10 die Besten der Jg. 97,98: Fischer Maximilian (bereits qualifiziert), Gludovatz Lukas (bereits qualifiziert), Andert Thomas, Dopler Moritz, Leitgeb Christoph, Papiez Lukas,...
  • für U8 die Besten der Jg. 99,00: Tritremmel Julian (bereits qualifiziert), Wograndl Lukas, Zeljkovic Nikola (bereits qualifiziert), Wilfing Sven, Akar Berdan, Lehner Constantin,...

    2. Bestplatzierter noch nicht qualifizierter Spieler bei der "Jugendliga neu"

  • für U14: Züger Florian (qualifiziert), Müller Sebastian (qualifiziert), Müller Florian (falls Jg. 93), Kleinl Lukas (bereits qualifiziert), Kummer Markus, Schranz Simon,...
  • für U12: Haider Johannes (qualifiziert), Steiner Andreas (qualifiziert), Sauer Jakob (bereits qualifiziert), Gmasz Patrick (bereits qualifiziert), Milosevic Marko, Fasching Clemens,...
  • für U10: Fischer Maximilian (qualifiziert), Gludovatz Lukas (qualifiziert), Müller Philip, Dopler Moritz, Jakowitsch Michael, Hammermüller David,...
  • für U8: Julian Tritremmel (qualifiziert)

    3. Bestplatzierter noch nicht qualifizierter Spieler des "Schach-Ritter Jugendopens"

  • für U14: keiner
  • für U12: Maximilan Schamberger, Marko Milosevic, Julian Erhardt, Raphael Gall-Andreici
  • für U10: Moritz Dopler, Thomas Andert, Christoph Leitgeb, Tobias Gall-Andreici

    4. ELO-stärkster noch nicht qualifizierter Bezirksmeister
    5. ELO-stärkster noch nicht qualifizierter Bezirksvizemeister
    6. ELO-stärkster noch nicht qualifizierter Spieler

    Alle rot markierten Spieler sind also bereits fix qualifiziert, die Regionalhelden können sich noch qualifizieren, und die fett markierten Spieler haben Chancen bei Doppelqualifikationen.


    Update nach der BSV-Vorstandssitzung von 8.1.2007

    Nach Antrag von Mag. Bauer (Vorstandssitzung) wurden die sich seit 18.9.2006 auf der BSV-Homepage befindlichen Qualifikationskriterien durch mehrheitliche Zustimmung der Vorstandsmitglieder und mit meiner Gegenstimme nachträglich mitten im Qualifikationsprozess verändert.

    1. Bei der Bezirksmeisterschaft von NS/EI (28.1.2007) werden (diesmal) 2 Startplätze vergeben, während sich die anderen Bezirksgruppen mit je einem Startplatz begnügen müssen. Es qualifizieren sich nicht die beiden Bezirksmeister (EI und NS), sondern die beiden Erstplatzierten aus den beiden Bezirken.

    2. Somit können sich statt 7 nun 8 Jungs pro Alterskategorie U8-U14 qualifizieren. Es gibt daher keine spielfreie Runde mehr (Folgewirkung: der am weitesten anzureisende Junge ist nun am 9.3. nicht mehr spielfrei, muss also einen Tag früher anreisen)

    3. Ist einer (oder 2 in den Bezirken NS/EI) jener Jungs, der sich bei der Bezirksmeisterschaft qualifizieren würde, bereits durch die Jugendliga oder das Schach-Ritter Jugendopen qualifiziert, so qualifiziert sich der Nächstplatzierte der Bezirksmeisterschaft nun vorrangig vor dem Bestplatzierten jener Turniere, die zuerst für Nachrücker vorgesehen waren (siehe oben).

    Somit kann es nun leichter vorkommen, dass der nachrückende Qualifizierte in der Qualität deutlich abfällt (einen guten Spieler gibt es fast immer pro Altersgruppe pro 2 Bezirke, doch 2 pro Altersgruppe ist nicht immer gegeben), weil dieser gegenüber den Bestplatzierten Nichtqualifizierten der Aktivschach-LM, der Jugendliga und dem Schach-Ritter-Open vorgezogen wurde.

    4. Da auch die Nachrückkriterien durch den von Mag. Bauer beantragten Beschluss geändert wurden, haben sich auch die Chancen aufs Nachrücken der sich bei den hochwertigen und stark umkämpften landesweiten Turnieren fast qualifiziert habenden Jugendlichen, die sich die Mühe machten, nicht nur beim Bezirksturnier teilzunehmen (also jene Jungs, die gefördert gehören), drastisch reduziert.

    Bei den restlichen Nachrückplätzen (nur mehr 1 für U14 und 2 für U10 - und sonst keine mehr, sofern nicht zu wenig noch nicht qualifizierte Teilnehmer bei einer Bezirksmeisterschaft mitspielen) gelten die alten Nachrückkriterien - und hier zählen zuerst die Ergebnisse der Aktivschach-Landesmeisterschaft und sodann die Jugendliga.

    Danach rücken nach:
    U14: Felix Dopler. Falls er sich bei den Bezirsksmeisterschaften qualifiziert, rückt Kummer Markus nach, und falls sich auch dieser bei den Bezirksmeisterschaften qualifiziert, rückt Göbl Adam nach, etc.
    U10: Andert Thomas und Philip Müller.
    Falls sich Thomas schon zuvor bei den Bezirksmeisterschaften qualifiziert, rückt Dopler Moritz nach, falls sich auch dieser bei den Bezirksmeisterschaften qualifiziert, rückt Leitgeb Christoph nach.
    Falls sich Philip schon zuvor bei den Bezirksmeisterschaften qualifiziert, rückt Dopler Moritz nach, falls sich Moritz zuvor qualifiziert (oder für Thomas Andert nachrückt), ist Jakowitsch Michael qualifiziert, etc.

    u.a. folgende Spieler haben durch die Änderung (so gut wie) keine Chance mehr nachzurücken und müssten sich direkt bei der Bezirksmeisterschaft qualifizieren:
    U14: Müller Florian
    U12: Bürger Mario, Milosevic Marko, Maximilian Schamberger
    U10: Moritz Dopler


    Jugendtrainer

    Der BSV-Vorstand entschied sich mehrheitlich wiederum für einen eigenen (hoch)bezahlten Jugendtrainer für das ganze Land, womit die Landesförderungen für alle andere Trainer unmöglich gemacht wurden. Der eingebrachte Antrag wurde zuvor nicht mit mir als zuständigen Jugendreferenten abgestimmt und erhielt u.a. wegen grober Unausgereiftheit und Benachteiligung diverser guter burgenl. Trainer meine Gegenstimme, was aber nichts nutzte.

    Die Durchführung der geplanten Vor-Turniere im Süden (zur Förderung dieser Region, damit mehr Kinder zu den Bezirksmeisterschaften kommen) überlasse ich somit dem bezahlten Trainer.